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FH D

Fachhochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences


FB5

Forschungsschwerpunkt Schwingungstechnik

 

Reflexionsarmer Raum des Forschungsschwerpunktes im Erweiterungsbau: “RAR“

 

 

Der reflektionsarme Raum:

In einem reflexionsarmen Raum - mitunter verwendet man auch die Begriffe schalltoter oder echofreier Raum (unechoic chamber oder camera silens ) - sind alle Begrenzungsflächen mit einem den Schall möglichst gut absorbierenden Material ausgestattet, das die Schallwellen schluckt und auf diese Weise möglichst jede Reflexion von Schallwellen verhindert.

 

Solche Räume werden hauptsächlich für messtechni­sche Anwendungen gebaut, um beispielsweise den Schalldruckpegel von Lautsprechern in jeder gegebe­nen Richtung ohne störende Raumsignale zu messen. Ein weiteres Einsatzgebiet für einen schalltoten Raum sind Aufnahmen, die später in einen virtuellen Raum gestellt werden sollen, entweder durch eine normale Verhallung oder durch Falten mit der Impulsantwort eines vorhandenen Raums, denn solche Aufnahmen lassen sich am besten verarbeiten, wenn sie vollstän­dig frei von Raumschallanteilen sind.


Dieser Raum dient vor allem zur Vermessung von Schallquellen/-meßgeräten verschiedener Art. Darunter fallen z.B. Lautsprecher, Mikrofone und Musikinstrumente. Hierbei kann z.B. die akustische Leistung und der Schalldruck messtechnisch erfasst und ausgewertet werden.

 

Bei der Konstruktion des RAR der FH Düsseldorf wurde ein durchgängiges sogenanntes Raum- in Raum-Konzept zur Schallisolierung von außen umgesetzt. Dessen Decke aus Gipskartonvorsatzschale wurde von der Rohbaudecke 250mm mit Stahlfedernhängern abgehängt. Dabei wurde ein äußerst hochwertiges Federsystem verwendet, dessen Eigenresonanz auf nur 4 Hz abgestimmt ist, sich also tief im Infraschall­bereich (0-16Hz) befindet und so weit außerhalb der Frequenzbereiche liegt, für die der Raum konzipiert ist (die untere Grenzfrequenz beträgt 100Hz, ab dem der Raum als Freifeldraum betrieben werden kann).


Der Hohlraum zwischen Rohbau und der Unterkon­struktion wurde mit Mineralwolle hohlraum- bedämpft. In 200mm Abstand von der Rohbauwand wurde dieses Verfahren auch für die Wände angewandt. Der Boden ist mit schwimmenden Estrich aufwändig vom Rohbauboden betrennt. Für die Verteilung der relativ hohen zu erwartenden Punktlasten sorgen Gummischrotmatten, auf die eine 20cm Stahlbetonplatte gelegt wurde,
Auf diese innere Raumkonstruktion wurden schließlich auf alle sechs Grenzflächen die Dämmkeile aufgebracht. Die Länge der Keile wurden angesichts der zu erwartenden Grenzfrequenz des Raumes von 100Hz zu 90cm gewählt. Die Länge der Keile beträgt so ziemlich genau λ/4 der Wellenlänge der Grenzfrequenz (344cm).

 

Diagramm: Dämpungsverhältnisse [JPEG, 105KB] >>

 

 

 

 

 


FH D FB 5
25.09.2006

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